Landkreis Oder-Spree

Der Landkreis Oder-Spree entstand mit der Kreisreform in Brandenburg am 6. Dezember 1993 durch Zusammenlegung der kreisfreien Stadt Eisenhüttenstadt und der Landkreise EisenhüttenstadtBeeskow und Fürstenwalde.

Dem Antrag, den alten Landkreis Guben (bis 1950) in einem neuen Oder-Neiße-Kreis wiederherzustellen, wurde zugunsten der Bildung eines Großkreises, der an Berlin und Polen grenzt, nicht entsprochen, obwohl es dazu Beschlüsse der Kreistage von Eisenhüttenstadt-Stadt, Eisenhüttenstadt-Land und Guben sowie eine Verfassungsbeschwerde von 1993 gab.

Im Zuge der Verwaltungsstrukturreform 2019 in Brandenburg war von der Landesregierung beabsichtigt, den Kreis im neuen Landkreis Frankfurt-Oder-Spree aufgehen zu lassen. Der Kreistag Oder-Spree lehnte die Fusion ab.[2]

Amtsfreie Städte

  • Beeskow (8042)
  • Eisenhüttenstadt (24.633)
  • Erkner (11.815)
  • Friedland (2957)
  • Fürstenwalde/Spree (31.941)
  • Storkow (Mark) (9180)

Weitere amtsfreie Gemeinden

  • Grünheide (Mark) (8645)
  • Rietz-Neuendorf (4102)
  • Schöneiche bei Berlin (12.666)
  • Tauche (3820)
  • Woltersdorf (8259)

Sitz der Amtsverwaltung

Brieskow-Finkenheerd (7475) | Neuzelle (6501) | Odervorland (5682)

Scharmützelsee (10.032) | Schlaubetal (9931) | Spreenhagen (8529)