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Kastanienbaum

Für Fragen & Hinweise zur Baumschutzsatzung bitte diesen Link benutzen https://brandenburg.nabu.de/natur-und-landschaft/baumschutz/14401.html

Hinweise zum Baumschutz in BrandenburgGesetzliche Regelungen, Mitwirkungsrechte, MustersatzungFotos @Copyright #EngagementBrandenburg Kastanienweg Bad Saarow Pieskow

Gepostet von Engagement Brandenburg am Montag, 20. Januar 2020

Die beste Jahreszeit, um eine Kastanie zu schneiden, liegt in der Zeit in der kühleren Monate, von Anfang November bis Anfang März. Es sollte draußen kühl, aber frostfrei sein. Bei Minustemperaturen würden Erfrierungen an den Schnittstellen entstehen und dem Baum schaden. Bei Außentemperaturen über vier Grad sind die Bedingungen für eine Pilzerkrankung ideal. Über die frischen Schnittstellen dringen Pilzsporen ins Holz ein und können den Baum auf die Dauer stark schädigen. Die Kastanie gehört zu den Bäumen, die eindringende Keime nur schlecht abwehren können.

Nur Äste schneiden, die etwa 5 cm Durchmesser haben. Die kleinen Wunden verschließt der Baum relativ schnell. Verschließen Sie die Ränder von großen Schnittflächen mit einem entsprechenden Wundmittel, wie z. B. Baumharz. Durch ihr weiches Holz fällt es der Kastanie schwer, eine Schutzzone um die Wunde zu bilden. Pilze und Bakterien werden daher nur mangelhaft abgewehrt.

Erziehungsschnitt: Der Kastanienbaum benötigt in den ersten 2 bis 5 Jahren einen regelmäßigen Erziehungsschnitt. Dieser ist sehr wichtig für das kräftige Wachstum des Baumes und sollte ein bis zweimal jährlich durchgeführt werden. Der richtige Zeitpunkt dafür ist natürlich wieder die kühle Jahreszeit. Bei diesem Schnitt wählt man einen nach oben wachsenden kräftigen Trieb aus, der sich in den nächsten Jahren zu einem starken Stamm ausbilden soll. Alle anderen konkurrierenden Äste schneiden Sie sauber an der Basis ab und verschließen die Ränder von großen Wunden mit Baumharz oder etwas Ähnlichem. Kleine Schnittflächen trocknen an der Luft.

Lichtungsschnitt: Wenn der Kastanienbaum nach einigen Jahren ein stabiles Baumgerüst entwickelt und die gewünschte Form erreicht hat, reicht zur weiteren Pflege ein Lichtungsschnitt aus. Dabei werden kranke und abgestorbene Zweige und Äste entfernt. Der Schnitt erfolgt direkt am Stamm. Auch Äste, die den regelmäßigen Wuchs des Baumes stören, wie nach innen wachsende Zweige und Zweige, die sich gegenseitig im Wuchs behindern, werden direkt am Stamm geschnitten. Der Lichtungsschnitt macht Platz für einen neuen Austrieb. Wurde der Kastanienbaum bereits mit Erziehungsschnitten in die richtige Wuchsbahn gelenkt, sind Lichtungsschnitte nur in großen Zeitabständen erforderlich. Je älter der Kastanienbaum wird, desto weniger wird geschnitten.

Säuberungsschnitt: Bis zum Alter von zwanzig Jahren benötigt der Kastanienbaum etwa alle zwei bis drei Jahre einen Säuberungsschnitt. In der ungestörten Wachstumsperiode hat der Baum viele dünne, nach oben wachsende Triebe gebildet, die sogenannten Wasserreiser. Am Stamm selbst stören Seitensprosse und aus dem Wurzelbereich, der Unterlage, sprießen ebenfalls dünne Triebe, die Stockausschläge. All diese unerwünschten Ausschläge werden beim Säuberungsschnitt radikal, das heißt bis hin zum Altholz, entfernt. Weit ausladende Seitenäste und hohe, nicht stabile Stammachsen müssen eingekürzt werden. Der Stamm selbst wird gereinigt und auf kranke Stellen untersucht. Kranke Teile, sowie Totholz schneiden Sie bis ins gesunde Holz heraus und verschließen die Wunde wenn nötig. Haben sich in Astlöchern oder unter der Rinde Schädlinge eingenistet, sind auch diese Stellen zu entfernen.

Der Kastanienkrebs entwickelt sich auf der Rinde von geschädigtem Holz und muss rigoros entfernt werden, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Vogelkasten Kastanienallee Bad Saarow Pieskow

Kronenschnitt: Auch die Krone eines Kastanienbaumes benötigt in seinen ersten zwanzig Lebensjahren einen regelmäßigen Pflegeschnitt. Ist einmal ein starkes Baumgerüst vorhanden, sind nur noch Säuberungsschnitte erforderlich. Möchten Sie die Krone richtig schneiden, kürzen Sie ihre schwachen Äste stark ein. Auch schwache Seitenäste und vertikale Austriebe werden gekappt oder ganz abgeschnitten, da sie dem Baum unnötig Kraft entziehen. Mit dem Kronenschnitt wird der Baum stabilisiert, eine ältere Kastanie erhält dadurch Kraft, um neue Äste auszubilden.

Es gab Beschwerden von Anwohnern der Kastanienallee bezüglich des Baumschnitts der alten Kastanien im Kastanienweg. Die Einflugschneisen, für die kleinen Vögel an den Vogelkästen wurden komplett zurück geschnitten! Wir hacken, da mal beim NaBu nach 😉

Bilder @Copyright Engagementbb

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Sicherer Schulweg

Sicherer Schulweg

Sicher zur Schule mit den richtigen Verkehrseinrichtungen und geeigneter Übung

Für Eltern ist es oft eine hochemotionale Angelegenheit, das Kind zum ersten Mal allein den Schulweg bestreiten zu lassen. Die meisten Mütter und Väter üben den Weg mit den Nachkommen, indem sie ihn einige Male gemeinsam zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Umso beruhigter können Erziehungsberechtigte sein, wenn es auf dem täglichen Weg zur Schule einige Vorrichtungen gibt, die den Schulweg sicherer gestalten.

Der Weg ist das Ziel: eine passende Strecke finden

Bevor Sie damit anfangen können, Ihr Kind auf den Weg zur Schule vorzubereiten, sollten Sie sich überlegen, welche Strecke die beste ist. Das können Sie anhand etwa folgender Fragen festmachen:

  1. Gibt es durchgehend Gehwege?
  2. Sind Zebrastreifen vorhanden?
  3. Gibt es Ampeln?
  4. Wie gut ist die Strecke beleuchtet? Im Winter wird es früh dunkel und spät hell!
  5. Handelt es sich um einen Weg, der auch von anderen Fußgängern genutzt wird?

Den Gehweg dürfen Fußgänger immer und Radfahrer bis zum vollendeten 10. Lebensjahr benutzen. Ab dem 11. Lebensjahr muss das Kind auf der Straße Fahrrad fahren. An Zebrastreifen haben Fußgänger grundsätzlich Vorrang. Sie machen den Schulweg zu Fuß also etwas sicherer.

Lässt es sich nicht vermeiden, dass Ihr Kind auf dem Weg zur Schule eine Straße überqueren muss, ist es vorteilhaft, wenn entweder ein Zebrastreifen oder eine Ampel vorhanden ist, um die Strecke möglichst sicher zu gestalten. Im Bereich vieler Schulen und Kindertagesstätten sind zudem Tempotafeln angebracht, die die gefahrene Geschwindigkeit der Autofahrer anzeigen. So werden diese optisch auf ihre gefahrene Geschwindigkeit hingewiesen und gegebenenfalls dazu angeregt, den Fuß vom Gas zu nehmen.

Licht und Leute gestalten den Schulweg sicherer

Für einen sicheren Schulweg spielt auch die Straßenbeleuchtung eine Rolle. Strecken, auf denen nur wenige Laternen anzutreffen sind, sollten Sie eher vermeiden, da Kinder hier schlechter von etwa Autofahrern wahrgenommen werden können. Gibt es keine sinnvollen Alternativen, können Sie Ihr Kind zusätzlich durch helle Kleidung und Reflektoren oder eine Warnweste schützen.

Viel benutzte Wege sorgen zudem dafür, dass der Nachwuchs nicht völlig allein unterwegs ist und Passanten aufmerksam werden können, wenn das Kind beispielsweise stürzt. Auch die Verständigung mit anderen Elternteilen und der gemeinsame Schulweg mit Freunden oder Klassenkameraden gestalten den Schulweg nicht nur sicherer, sondern können beim Nachwuchs gar für Vorfreude auf die tägliche Wegstrecke sorgen.

So bereiten Sie Ihr Kind optimal auf den Weg zur Schule vor

Haben Sie eine geeignete Strecke gefunden, sollten Sie Ihren Nachwuchs entsprechend auf diese vorbereiten, damit auch dieser ein sicheres Gefühl bekommt, den Weg allein bestreiten zu können. Dafür sollten Sie:

  • den Schulweg einige Male mit Ihrem Kind gemeinsam zurücklegen (hin und zurück) und sich den Weg anschließend mindestens einmal von Ihrem Sprössling zeigen lassen,
  • das Verhalten an einem Zebrastreifen und an Ampeln üben sowie
  • das vorsichtige Überqueren der Straße, wenn das Kind zwischen parkenden Autos hindurchlaufen muss.

Eine passende Strecke und eine geeignete Vorbereitung des Kindes gestalten nicht nur den täglichen Weg zur Schule weitestgehend sicher, sondern sorgen auch bei den Eltern für ein entsprechend sicheres Gefühl, damit diese beruhigt zur Arbeit fahren können.

Pressemitteilung der VFR Verlag für Rechtsjournalismus GmbH

https://www.bussgeld-info.de/
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Streit der Organe

#Wiedergefunden Bitte bis zum Ende schauen, danke 😉

Streit der Organe von Bernd Richter

Ein Körper hatte Langeweile, da stritten sich die Körperteile gar heftig und mit viel Geschrei, wer wohl der Größte von ihnen sei. „Ich bin der Boss“ sprach das Gehirn,“ ich sitz ganz hoch hinter der Stirn, muss stets denken und euch leiten.

Ich bin der Boss, wer will’s bestreiten?“ Die Beine sagten halb im Spaße: „Gib nicht so an, du weiche Masse. Durch uns der Mensch sich fortbewegt, ein Mädchen Bein den Mann erregt, der Mensch wirkt durch uns erst groß, ganz ohne Zweifel:

Wir sind der Boss.\“ Die Augen funkelten und sprühten: „Wer soll euch vor Gefahr behüten wenn wir nicht ständig wachsam wären? Uns sollte man zum Boss erklären!“

Das Herz, die Nieren und die Lunge, die Ohren, Arme und die Zunge, ein jeder legte schlüssig dar: „Ich bin der Boss, das ist doch klar!“

Selbst Penis strampelte sich bloß und rief entschlossen: „Ich bin der Boss! Die Menschheit kann mich niemals missen, denn ich bin nicht nur da zum Pissen!“

Bevor mau die Debatte schloss, da furzt das Arschloch: „Ich bin der Boss“ Hey, wie die Konkurrenten lachten, und bitterböse Spaße machten.

Das Arschloch darauf sehr verdrossen hat zielbewusst sich fest verschlossen. Es dachte konsequent bei sich: „Die Zeit, die arbeitet für mich! Wenn ich mich weigere zu scheißen, werd ich die Macht schon an mich reißen,“

Schlaff wurden Penis, Arme, Beine, die Galle produzierte Steine, das Herz es stockte schon bedenklich, auch das Gehirn fühlt sich leicht kränklich.

Das Arschloch – war nicht zu erweichen, ließ hie und da ein Fürzchen streichen.

Zum Schluss – da sahen’s alle ein: „Der Boss kann nur das Arschloch sein!“

Und die Moral von der Geschicht: „Mit Fleiß und Arbeit schafft mans nicht. Um Boss zu werden hilft allem, ein Arschloch von Format zu sein, das mit viel Lärm und ungeniert, nichts als nur Scheiße produziert!“

Wir wünschen euch allen ein frohes Neues Jahr

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🎄Der Weihnachtsmann 🎅 kommt 24. Dezember 2019 um 15

#mochhatho Videopodcast Team und der Weihnachtsmann in Bad Saarow Pieskow

Der #Weihnachtsmann 🎅 wurde heute kurz im #Märchenwald 🎄 #Pieskow gesehen 🎥

Gepostet von Engagement Brandenburg am Sonntag, 22. Dezember 2019

Der Weihnachtsmann 🎅 kommt 24. Dezember 2019 um 15
zu unserer kleinen Weihnachtsfeier 🎄 in den Märchenwald Bad Saarow Pieskow und dort wartet eine kleine Überraschung 🎁 für Alle Kleinen & Großen. Bitte bringt noch ein kleines Geschenk zum Wichteln mit 🙂

Unser Dank geht natürlich, wie jedes Jahr an Frau Anke Hirschmann und die zahlreichen Helfer, für die tatkräftige Unterstützung zum gelingen des Weihnachtsfests am Märchenwald Pieskow 👏

Die Geschenke 🎁 für die Kinder, könnt ihr wie immer in der Autowerkstatt Eckhard Mertens, Diensdorfer Str. 16, 15526 Bad Saarow abgeben.

Wer von den Gewerbetreibenden noch Spaß an der Geschenkfreude hat, kann gerne was für unsere Bad Saarow Pieskower Kinder, die zahlreich erscheinen, was mitbringen, oder abgeben  👏  Bitte vergesst nicht, eure feierliche Stimmung 🥂 mitzubringen hohoho 

https://www.facebook.com/events/442081273135264/
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Pressespiegel

unser individueller Pressespiegel als Beleg unser Medienpräsenz

Beethoven bei uns

Einwohnerantrag:

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„Demokratie leben“ – aber doch bitte nicht hier?

„Demokratie leben“ – aber doch bitte nicht hier?

Unter diesem Motto stellte sich uns die Veranstaltung von „Demokratie leben“ dar, die am 20.11.2019 auf Burg Storkow stattfand.

Da Demokratie nur leben kann, wenn sich möglichst viele Menschen beteiligen, war diese Veranstaltung selbstverständlich öffentlich. Zumindest dachten wir das, als wir uns am Veranstaltungsort einfanden.

Wir, das sind Harry Hensler und Thomas Sörgel von der „Eltern- und Bürgerinitiative zur Umsetzung der Kinder & Jugendbeteiligung gemäß §18a BbgKVerf in die Hauptsatzung von Bad Saarow“, wollten als interessierte, aber nicht an der Veranstaltung beteiligte Zuhörer an der Versammlung zum Projektthema „Misch mit“ teilnehmen. 

Veranstalter waren die „Partner für Demokratie“ der Stadt Storkow und Amt Scharmützelsee, der am 01.01.2019 gegründet wurde.

Wir platzierten uns am Rande des Geschehens, bis ein Vertreter der Die Johanniter uns fragte, ob wir eingeladen seien.

Wir erklärten ihm, dass wir von der „Eltern- und Bürgerinitiative zur Umsetzung der Kinder & Jugendbeteiligung gemäß §18a BbgKVerf in die Hauptsatzung von Bad Saarow“ seien und gerne an dieser als öffentlich beworbenen Veranstaltung teilnehmen würden. Wir wiesen ausdrücklich auf den Charakter als Veranstaltung für Jedermann hin, denn eine Einbindung aller gesellschaftlichen Gruppen in direkt demokratische Prozesse wäre ohne Öffentlichkeit schließlich gar nicht möglich. Zudem teilten wir ihm mit, das wir unser Aktives Hospitieren, da es ja eine Schulveranstaltung ist, angemeldet haben.

Die Situation eskalierte, als der Amtsjugendkoordinator vom Amt Scharmützelsee, der auch ein Mitglied im Begleitausschuss von Partner für Demokratie ist, zu unserer kleinen Gruppe stieß und uns in aggressivem Ton aufforderte, die Veranstaltung umgehend zu verlassen, da diese eben nicht öffentlich sei. Wir widersprachen und verwiesen erneut auf den Charakter von „Demokratie leben“. Der Amtsjugendkoordinator bestand unter der Behauptung, er hätte das Hausrecht, darauf, dass wir den Saal verließen. Schließlich kam noch die Jugendkoordinatorin der Stadt Storkow hinzu. Wir bestanden gegenüber dem Amtsjugendkoordinator Amt Scharmützelsee, auf unserem Recht auf Teilnahme, da wir als Elternsprecher beziehungsweise Vertreter der Elterninitiative naturgemäß ein vitales Interesse an Veranstaltungen von „Demokratie leben“ haben. Amtsjugendkoordinator ging über unseren Einwand ebenso hinweg wie über den Hinweis, dass Thomas Sörgel als Elternsprecher, an der Grund- und Oberschule „Maxim Gorki“ Bad Saarow, tätig ist, der Amtsjugendkoordinator behauptete hartnäckig, dass es sich um eine geschlossene Veranstaltung handelte und forderte den Mitarbeiter von „Die Johanniter“ mehrfach auf, das zu bestätigen, was er natürlich nicht tat! Der Amtsjugendkoordinator drohte dann, uns notfalls mit Polizeigewalt entfernen lassen würde.

Da die Kommunikation des Amtsjugendkoordinator Seite auf ausgesprochen lautstarke und aggressive Weise geführt wurde, entschlossen wir uns, den Saal zu verlassen, um den Ablauf für die anderen Zuhörer nicht zu stören.

Wir sind entsetzt über dieses inkompetente und undemokratische Verhalten. Das Angebot der für den Veranstaltungsort Verantwortlichen und somit echten Inhaberin des Hausrechts, die Situation mit der Bürgermeisterin, Frau Cornelia Schulze-Ludwig, vor Ort zu besprechen, lehnten wir ab, da wir dies zu dem Zeitpunkt für nicht zielführend hielten. Wir möchten jedoch anregen, dass die Damen und Herren ihre Kompetenzbereiche sowie den Charakter von Veranstaltungen im Rahmen von „Demokratie leben“ schnellstmöglich klären, damit es nicht zu weiteren peinlichen Vorfällen kommt.

Demokratie lebt vom Mitmachen, in diesem Geist wurde auch das Projekt „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend ins Leben gerufen. Eine Veranstaltungsreihe, die entgegen anderslautender Ankündigung angeblich hinter verschlossenen Türen stattfindet von den demokratisch gesinnte Teilnehmer grundlos ausgeschlossen werden, verfehlt ihren Zweck und zieht das Bemühen um eine dringend benötigte Stärkung der Demokratie in unserem Land ins Lächerliche.

Das kontraproduktive Verhalten des Amtsjugendkoordinator Amt Scharmützelsee hinsichtlich unserer „Eltern- und Bürgerinitiative zur Umsetzung der Kinder & Jugendbeteiligung gemäß §18a BbgKVerf in die Hauptsatzung von Bad Saarow“ ist nicht akzeptabel und wir fordern auch im Namen der ca. 400 Unterschriften auf dem Einwohnerantrag eine Entschuldigung seitens des Jugendkoordinators, für das oben beschriebene Verhalten und die sofortige Einbindung aller gesellschaftlichen Gruppen beim Prozess der Kinder- und Jugendbeteiligung!

#KiJubBadSaarow Da Demokratie nur leben kann, wenn sich möglichst viele Menschen beteiligen, war diese Veranstaltung…

Gepostet von Engagement Brandenburg am Donnerstag, 21. November 2019

Nachtrag: Die Einladung zu einem klärenden Gespräch mit allen Verantwortlichen haben wir, Harry Hensler & Thomas Sörgel am 12.12.2019 im Heizhaus wahrgenommen und den Sachverhalt mit Teilen, der Mitglieder des Begleitausschusses besprochen. Zu unserem Bedauern liegt bis zum heutigen Tage kein bestätigtes Protokoll vor.

Festgehalten wurden nachfolgende Punkte:

  • Es wurde seit dem 24.06.2019, auf die Veranstaltung „Misch mit“ am 20.11.2019, in den zurückliegenden Gemeindevertretersitzungen und am 18.11.2019 im Wirtschaftsausschuss öffentlich vorgestellt. Einige Gemeindevertreter aus Bad Saarow hatten vor, die Veranstaltung zu besuchen.
Flipchart in der Schule

Die Elterninitiative hat die Terminierung der geplanten Infoveranstaltung (19.10.2019) ausgesetzt, um die Veranstaltung auf der Burg Storkow am 20.11.2019 zu unterstützen. Wir sollten gemäß unserem Vorschlag vom (29.09.2019 11:10) 1 Workshop im Bereich Medienkompetenz durchführen!

Am 14.11.2019, ca. 1 1/2 Monate später, antwortete der Amtsdirektor

Im Zuge eines Gespräches um den 13.11.2019 mit dem Schulleiter der Maxim Gorki Gesamtschule hatten wir unser unsere Teilnahme an der „Misch mit“ Veranstaltung, hospitierend angekündigt.

Kooperation zwischen Bildungseinrichtungen und Eltern.

https://www.pedocs.de/volltexte/2010/2798/pdf/KS8_Uhlendorff_Kooperation_Eltern_D_A.pdf

Abschließend: Das Veranstaltungsformat war eine schulische Veranstaltung. Es ist die Ansicht der Eltern- und Bürgerinitiative, dass es KEINE geschlossene Veranstaltung am 20.11.2019 auf der Burg Storkow war. Es wurde öffentlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Und die Frage wie eine vom Begleitausschuss Partner für Demokratie bewilligte & geförderte Veranstaltung, deren Mitglieder auch gleichzeitig Veranstalter waren, im Sinne des Bundesprojektes „Demokratie Leben“ ist, wurde zu keiner Zeit beantwortet!

Beethoven bei uns: Der Hinweis auf die Zusammenfassung der Antragstellung zum Demokratieprojekt „Beethoven bei uns“ und der am 16.12.2019 abgelehnte Förderantrag (ohne schlüssige Begründung) durch besagten Begleitausschuss ist sehr wichtig. Es wäre für den Begleitausschuss der richtige Termin (12.12.2019) gewesen, nochmal explizite nachzufragen, bevor man ohne Begründung unseren Förderantrag ablehnte.

Der komplette Email Schriftverkehr mit dem Begleitausschuss liegt vor.

PDF Version zum ausdrucken!

Elterninitiative §18a Kinder- und Jugendbeteiligung Harry Hensler, Thomas Sörgel

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Dokumentation Kinder- und Jugendbeteiligung in Bad Saarow

Kinder- und Jugendbeteiligung | Kinder- und Jugendarbeit | In Bad Saarow

Grundlage für die Dokumentation ist der § 18a BbgKVerf und die Umsetzung der Kinder- und Jugendbeteiligung in Bad Saarow

Eine funktionierende Kinder- und Jugendarbeit ist die Grundvoraussetzung für demokratisch gewählte Kinder- und Jugendparlamente wie im § 18a BbgKVerf verankert und in vielen Brandenburger Gemeinden bereits umgesetzt. Es gibt Städte und Gemeinden in Brandenburg, die über die Jugendkoordination in den Verwaltungen, tief in ihre Kinder- und Jugendarbeit geschaut haben und festgestellt haben, dass sie erstmal die Grundlagen für demokratisch gewählte Kinder- und Jugendparlamente schaffen müssen.

In den Einwohnerfragestunden der Gemeindevertretersitzung wurden immer wieder Fragen zur Jugendarbeit und zur Umsetzung der Kinder- und Jugendbeteiligung gestellt. Die Antworten seitens der Verwaltung und Teilen der Gemeindevertreter waren unzureichend bis hin zu ablehnend! Mit der neuen Legislatur nach der Kommunalwahl hat sich das Bild und die Sprache nicht verändert.

Im Zuge dieser nicht positiven Handhabung seitens der Verwaltung und Teilen der Gemeindevertreter nahmen wir Eltern das Heft des Handelns in die Hand. Wir nahmen Kontakt mit einer Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung in Potsdam auf um uns über die gesetzlichen Vorschriften und Abläufe zur Umsetzung des § 18a BbgKVerf zu informieren.

Zur Umsetzung der Informationspflicht gegenüber allen Kinder- und Jugendlichen und ihren Eltern setzten wir einen Termin für eine Infoveranstaltung #kijubbadsaarow für den 19.10.2019 fest, erstellten ein Veranstaltungskonzept für die Infoveranstaltung und versuchten das Heizhaus in Bad Saarow zu buchen. Der *Schriftverkehr mit dem Betreiber (Independent Living) des Heizhauses gestaltete sich schwierig, da er erst Rücksprache mit dem Amt Scharmützelsee halten musste. Bürgerbeteiligung zum Bürgerdialog sollten die zuständigen Betreiber, so wie auf der Internetseite von Independent Living beschrieben, von Jugendclubs unkompliziert und transparent gewährleisten.

25.09.2019 Termin Amt Scharmützelsee

Im Zuge des Weiteren Schriftverkehrs vereinbarte ich einen Gesprächstermin mit dem Amtsdirektor (Amt Scharmützelsee) zum 25.09.2019 um 9:00 Uhr im Amt Scharmützelsee. Zu dem Termin am 25.09.2019 begleitete mich die Vorsitzende des Vereins Akademie für Rechtskultur und Rechtspädagogik e.V. und wir wurden neben dem Amtsdirektor von dem Jugendamtskoordinator empfangen. Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde kamen wir zum Punkt. Ich sprach nochmal die Probleme der Kinder- und Jugendarbeit im Jugendclub Heizhaus an. Das Amt informierte uns über die Planung einer Veranstaltung zur Kinder- und Jugendbeteiligung auf der Burg Storkow um den 20.11.2019. Der Amtsdirektor teilte uns nochmals mit, dass schon im Mai 2019 eine Veranstaltung des Amtes Scharmützelsee in Storkow zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung stattgefunden hat. Diese Mai 2019 Veranstaltung bestätigte der Amtsdirektor schon in den vorangegangenen Gemeindevertretersitzungen!

Bezüglich der Veranstaltung im Mai 2019 auf der Burg Storkow gab es nur einen Hinweis auf eine Veranstaltung von „Demokratie Leben“ in Storkow!

Daraufhin boten wir an, die geplante Infoveranstaltung am 19.10.2019 auszusetzen und unterstützend nach der Veranstaltung in Storkow (20.11.2019) eine Infoveranstaltung für die Eltern im Heizhaus / Jugendclub durchzuführen. Wir boten außerdem noch zwei Workshops zum Thema Rechtsvorschriften § 18a BbgKVerf und Medienkompetenz für die Veranstaltung in Storkow an. Mit der E-Mail vom 29.09.2019 bedankten wir uns schriftlich für das Gespräch und bestätigten „nochmal“ unser Workshop Angebot und baten um zeitnahe Kommunikation des Termins mit Konzeption um den 20. November 2019

Es gab danach weder ein Konzept, weder eine Terminbestätigung oder sonstige Kommunikation!

27.09.2019 Termin mit der Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung

Wir vereinbarten zum 27.09.2019 einen Gesprächstermin in der Rotunde Bibliothek Bad Saarow mit der Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung. Anwesend waren, die Vorsitzende der Akademie für Rechtskultur und Rechtspädagogik, Thomas Sörgel und Harry Hensler, sowie ein Pädagoge der Fachstelle aus Potsdam. Es war ein sehr informatives Gespräch und dauerte ca. 2,5 Stunden. Wir schilderten ihm die fehlende Kinder- und Jugendarbeit in Bad Saarow. Wir informierten den Mitarbeiter über das Gespräch im Amt Scharmützelsee und zum Schluss vereinbarten wir, dass unser Vorschlag 2 Workshops zustellen seitens der Fachstelle unterstützt wird!

Es gab danach weder ein Konzept oder eine Terminbestätigung seitens der Fachstelle!

Pro aktiv: Es sind unsere Kinder!

Wir Eltern und Bürger sind nachweislich Pro aktiv auf alle Verantwortlichen zugegangen um den Stand der Kinder- und Jugendbeteiligung zu erfahren und zu unterstützen, haben unser Recht in der Einwohnerfragestunde wahrgenommen und wurden entgegen der politischen Versprechen von Bürgerbeteiligung vor den Wahlen, abgekanzelt,. Fragen unterbrochen und als …. hingestellt!

Herbstevent #SpraydieWandvoll

Wir haben uns aktiv am Herbstevent #SpraydieWandvoll beteiligt und die Kinder- und Jugendlichen aus Pieskow über die sozialen Medien informiert. Hintergrund der Veranstaltung ist der schlechte Zustand der Jugendarbeit in Bad Saarow, die vom Geschäftsführer der Kur GmbH auf der Gemeindevertretersitzung vom 9.9.2019 festgestellt wurde. Hier ein Auszug aus dem öffentlichen Protokoll:

>>>> „wäre es angenehm, die Gemeinde würde sich mit den Bad Saarower Jugendlichen beschäftigen. Gefühlt befindet sich derzeit der Jugendclub im Parkhaus der Bad Saarow Kur GmbH. Die Gemeindevertreter sind herzlich eingeladen, ihn dorthin zu begleiten.“ >>>>

Unter www.engagementbb.de finden sie alle Info, Bilder und Videos zum Event #SpraydieWandvoll

Am 19.9.2019 gab es hierzu einen Ortstermin im Parkhaus der dann in den Kurpark verlegt wurde, da die Jugendlichen sich im Kurpark aufhielten: Beteiligt waren an dem Termin: Fr. Hirschmann, Axel Walter, Alfred Possin, Christian Fuß und Thomas Sörgel. Es wurde mit den Jugendlichen unter anderem auch über die Kinder- und Jugendbeteiligung (§ 18a) gesprochen. Sie waren sehr aufgeschlossen und wunderten sich, dass ihnen noch nie jemand darüber etwas erzählte. Weder in der Schule noch vom Amt Scharmützelsee wurden sie über das Thema „Beteiligung & Mitwirkung“ informiert. Entgegen der Auffassung unserer Amtsverwaltung erklärte die Saarower Jugend ihr Interesse an der Gründung eines geeigneten Gremiums.

Herr Walter nutzte dieses Treffen um die Jugendlichen auf die geplante Sprayaktion im Parkhaus aufmerksam zu machen. Zu unser aller Bedauern, hat sich die Zielgruppe der Jugendlichen, die sich das Parkhaus als Jugendclub ausgewählt hat an der Veranstaltung #SpraydieWandvoll nicht beteiligt und es wurden Bad Saarower Kinder ohne Begründung in der 2 Ferien Woche nachhause geschickt, wie im Pressebericht MOZ erwähnt!

Videolink https://www.facebook.com/EngagementBB/videos/2395286947375918/

11.10.2019 Einwohnerantrag

Am 11.10.2019 haben wir uns entschlossen einen Einwohnerantrag zur Umsetzung der Kinder- und Jugendbeteiligung auf den Weg zu bringen. Der Grund für den Einwohnerantrag liegt auf der Hand! Wir haben laut Auskunft des Einwohnermeldeamtes ca. 5260 Stimmberechtigte in der Gemeinde Bad Saarow, somit benötigen wir 262 (5%) Unterschriften um den Einwohnerantrag zur Kinder- und Jugendbeteiligung durch die Gemeindevertreter abstimmen zulassen!

Kinder und Jugendliche

Wir haben 792 unter 16 Jährige in der Gemeinde Bad Saarow und 1339 unter 16 im Amt Scharmützelsee. Dazu kommen noch die Jugendlichen über 16 – 18 Jahren. Der Anteil der Kinder- und Jugendlichen unter 18 in der Gemeinde Bad Saarow beträgt ca. 20% Weitere Ausführungen hierzu findet ihr auf der https://engagementbb.de

Natürlich haben wir uns im Zuge der Projektsteuerung zur Kinder- und Jugendbeteiligung mit führenden Verbänden und Initiativen beraten und aufgrund des negativen Zustandes der Bad Saarower Kinder- und Jugendarbeit entschieden, den Einwohnerantrag zum § 18a BbgKVerf als grundsätzlichen Beschluss zur Umsetzung der Kommunalverfassung durch die Gemeindevertreter in den Satzungen der Gemeinde Bad Saarow zu verankern und die Art der Beteiligung festzulegen. Wie schon oben erwähnt, gibt es dafür unterschiedliche Vorgehensweisen, die dem entsprechenden Zustand der Kinder- und Jugendarbeit in den Städten und Gemeinden geschuldet sind. Nicht nur für die Gemeinde Bad Saarow wäre die Amt Heidesee Lösung genau die richtige Vorgehensweise, da sie auf Grundlage der Entwicklung hin zu eine Kinder und Jugendbeteiligung in der Satzung verankert wurde!

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Satzungstext §18a BbgKVerf Heidesee http://heidesee-online.de

Kinder- und Jugendbeauftragter, Kinder- und Jugendbeteiligung

(1) Die Gemeindevertretung benennt auf Vorschlag des Hauptverwaltungsbeamten einen Einwohner der Gemeinde Bad Saarow auf längstens fünf Jahre zum ehrenamtlichen Kinder- und Jugendbeaufragten.

(2) Die Position des ehrenamtlichen Kinder- und Jugendbeauftragten ist in geeigneter Weise auszuschreiben und Jugendliche im Alter zwischen 18 und 27 Jahren zur Bewerbung besonders aufzufordern.

(3) Die Gemeinde sichert Kindern und Jugendlichen in allen sie berührenden Gemeindeangelegenheiten neben den in § X geregelten Formen der Einwohnerbeteiligung Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte:

1. Alle Kinder und Jugendliche, die Einwohner der Gemeinde oder Mitglieder gemeinnütziger Vereine mit Sitz in der Gemeinde sind, haben das Recht sich in allen der Gemeinde obliegenden Angelegenheiten mit ihren Meinungen, Vorschlägen. Fragen und Bedenken an die Gemeindevertretung und deren Ausschüsse sowie den Hauptverwaltungsbeamten zu wenden und entsprechende Antworten zu erhalten.

2. Vor dem Abschluss von Planungen, der Durchführung von Vorhaben und vor Beschlussfassungen der Gemeindevertretung, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, sollen diese in geeigneter Weise den davon betroffenen Kindern und Jugendlichen bekannt gemacht werden und es ist ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Bei Maßnahmen, die vorhandene öffentliche Einrichtungen, wie z. B. Schulen oder Kindertagesstätten betreffen, gilt dies für die diese Einrichtungen nutzenden Kinder und Jugendlichen. Soweit Vertretungen der diese Einrichtungen nutzenden Kinder und Jugendlichen (z. 3. Konferenzen der Schülerinnen und Schüler) vorhanden sind, kann die Einbeziehung über diese erfolgen.

3. Bei Bedarf kann und auf Anregung des Kinder- und Jugendbeauftragten der Gemeinde soll die Gemeindevertretung in wichtigen Gemeindeangelegenheiten, die die Interessen der Kinder und Jugendlichen berühren, eine Befragung von Kindern und Jugendlichen durchführen.

4. Daneben werden die Kinder und Jugendlichen in allen Angelegenheiten,

Planungen und sonstigen Vorhaben, die die Interessen von Kindern und

Jugendlichen berühren, über den Kinder- und Jugendbeauftragten der Gemeinde mit Gelegenheit zur Mitwirkung beteiligt. Dafür ist ihm Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. bevor Maßnahmen getroffen und Beschlüsse gefasst werden, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren. Er hat das Recht, an den Sitzungen der Gemeindevertretung und ihrer Ausschüsse teilzunehmen, in denen Tagesordnungspunkte behandelt werden, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren und seine Auffassung zu diesen Angelegenheiten darzulegen sowie sich mit Vorschlägen an die Gemeindevertretung und die Ausschüsse zu wenden. Zu diesem Zweck erhält der Kinder- und Jugendbeauftragte alle Einladungen und Unterlagen der entsprechenden Sitzungen.

5. Bei der Durchführung von Planungen, Vorhaben und bei Beschlüssen der Gemeindevertretung und des Hauptausschusses: die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, wird in geeigneter Weise jeweils vermerkt. wie die Beteiligung durchgeführt worden ist.

6. Durch Beschluss der Gemeindevertretung können weitere Formen der nichtförmlichen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, wie Werkstattverfahren (Information, Diskussion, Ideensammlung) und Online Foren festgelegt werden.

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Für diese Satzungsänderung können wir aus Sicht der Kommunalverfassung, die Möglichkeit des Einwohnerantrages nicht einsetzen. Dafür bedarf es eines Antrages aus den Reihen der Gemeindevertreter.

Unser Einwohnerantrag zielt auf die sofortige Umsetzung ab und ist rechtlich begründet! Die Ausführung obliegt den Gemeindevertretern.

19.10.2019 Gemeindevertretersitzung Bad Saarow

Aus kommunalrechtlichen Gründen konnte der Einwohnerantrag am 19.10.2019 auf der Gemeindevertretersitzung nicht durch die Gemeindevertreter abgestimmt werde.

Es gab aber im Sitzungsverlauf einen Eilantrag zum Text des Einwohnerantrages eines Gemeindevertreters. Die Abstimmung des Eilantrag wurde vom Versammlungsleiter auf Nachfrage beim Amtsdirektor mit der Begründung, dass es nicht eilt abgelehnt.

16.12.2019 Gemeindevertretersitzung Bad Saarow

Damit steht der Einwohnerantrag #kijubbadsaarow am 16.12.2019 zur Abstimmung.

Wir informieren zeitnah die Gemeindevertreter über die Möglichkeit einen eigenen Satzungsänderungsantrag mit der oben beschriebenen Satzungsänderung hinsichtlich der positiven Entwicklung der Kinder- und Jugendbeteiligung in Bad Saarow einzubringen und zu beschließen.

Da am 19.10.2019 keine Eile bezüglich einer Abstimmung geboten war, der Einwohnerantrag aber eine klare Fristsetzung (31.12.2019) hat, haben sich die Gemeindevertreter unter Zugzwang gesetzt.

Hinweis zum Einwohnerantrag:

Unabhängig vom Alter kann jeder Einwohner Bad Saarows unterschreiben. Die Unterschrift zählt dann, wenn der Unterzeichner mindestens 16 Jahre alt ist; Stichtag ist der Zugang des Einwohnerantrags beim Amt Scharmützelsee. Darauffolgend betrifft es nur die Satzung von Bad Saarow und daher schlagen wir vor, dass die Anderen im Verwaltungsbereich Scharmützelsee angebundenen Gemeinden unserem Vorschlag folgend die Kinder- und Jugendbeteiligung wie oben beschrieben in ihren Satzungen verankern und einheitlich auch in der Satzung des Amtes Scharmützelsee https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/3/2/6/5/7/amt_008.pdf. verankern.  

Der Kinder- und Jugendbeaufragte könnte dann für die Verwaltungsgemeinschaft Scharmützelsee, bei entsprechender berücksichtig von haushälterischen Kosten für die Kinder- und Jugendbeteiligung tätig werden. 

Abschließend:

Wir als Eltern, Bürger, Vereine und Institutionen am Scharmützelsee werden die Kinder- und Jugendbeteiligung im Sinne des Gesetzes § 18a BbgKVerf hin zu einem besseren Demokratieverständnisses, unterstützen und fördern!

Die Vertrauenspersonen

Harry Hensler, Thomas Sörgel, Martin Ostermann

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Kinder- und Jugendarbeit in Bad Saarow

Transparente Dokumentation: § 18a BbgKVerf #KiJuBBadSaarow

Grundlage für die Dokumentation ist der § 18a BbgKVerf und die Umsetzung der Kinder- und Jugendbeteiligung in Bad Saarow

Eine funktionierende Kinder- und Jugendarbeit ist die Grundvoraussetzung für demokratisch gewählte Kinder- und Jugendparlamente wie im § 18a BbgKVerf in den Brandenburger Gemeinden. Es gibt Städte und Gemeinden in Brandenburg, die über die Jugendkoordination in den Verwaltungen, tief in ihre Kinder- und Jugendarbeit geschaut haben und festgestellt haben, dass sie erstmal die Grundlagen für demokratisch gewählte Kinder- und Jugendparlamente schaffen müssen.

In den Einwohnerfragestunden der abgelaufenen Legislatur wurden die Gemeindevertreter und die Verwaltung immer wieder Fragen zur Jugendarbeit und zur Umsetzung der Kinder- und Jugendbeteiligung gestellt. Die Antworten seitens der Verwaltung und Teilen der Gemeindevertreter waren unzureichend bis hin zu ablehnend! Mit der neuen Legislatur nach der Kommunalwahl hat sich das Bild und die Sprache nicht verändert.

Im Zuge dieser negativen Handhabung seitens der Verwaltung und Teilen der Gemeindevertreter nahmen wir Eltern das Heft des Handelns in die Hand. Wir nahmen Kontakt mit einer Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung in Potsdam auf um uns über die gesetzlichen Vorschriften und Abläufe zur Umsetzung des § 18a BbgKVerf zu informieren. Im Zuge der Informationspflicht gegenüber allen Kinder- und Jugendlichen und ihren Eltern setzen wir einen Termin für eine Infoveranstaltung #kijubbadsaarow für den 19.10.2019 fest und erstellten ein Veranstaltungskonzept und bemühten uns für die Infoveranstaltung, das Heizhaus in Bad Saarow zu buchen. Der *Schriftverkehr (liegt komplett vor) mit dem Betreiber (Independent Living) des Heizhauses gestaltete sich schwierig, da er erst Rücksprache mit dem Amt Scharmützelsee halten müsse. Bürgerbeteiligung zum Bürgerdialog sollte die zuständigen Betreiber von Jugendclubs unkompliziert und transparent gewährleisten.

Veranstaltungskonzept zur Infoveranstaltung PDF

25.09.2019 Termin Amt Scharmützelsee

Im Zuge des Weiteren Schriftverkehrs meldete sich der Amtsdirektor (Amt Scharmützelsee) bei mir und wir vereinbarten einen Gesprächstermin zum 25.09.2019 um 9:00 Uhr im Amt Scharmützelsee. Zu dem Termin am 25.09.2019 begleitete mich die Vorsitzende des Verein Akademie für Rechtskultur und Rechtspädagogik e.V. und wir wurden vom Amtsdirektor und dem Jugendamtskoordinator empfangen. Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde kamen wir zum Punkt. Ich sprach nochmal die Probleme der Kinder- und Jugendarbeit im Jugendclub Heizhaus an. Das Amt informierte uns über die Planung einer Veranstaltung zur Kinder- und Jugendbeteiligung auf der Burg Storkow um den 20.11.2019. Der Amtsdirektor teilte uns nochmals mit, dass schon im Mai 2019 eine Veranstaltung des Amtes Scharmützelsee in Storkow zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung stattgefunden hat.

Bezüglich der Veranstaltung im Mai 2019 auf der Burg Storkow gab es nur einen Hinweis auf eine Veranstaltung von „Demokratie Leben“ in Storkow!

Daraufhin boten wir an, die geplante Infoveranstaltung am 19.10.2019 auszusetzen und unterstützend nach der Burg Storkow Veranstaltung (20.11.2019) eine Infoveranstaltung für die Eltern in Heizhaus durchzuführen. Wir (Akademie und ich) boten noch zwei Workshops zum Thema Rechtsvorschriften § 18a BbgKVerf und Medienkompetenz für die Veranstaltung in Storkow an. Mit der E-Mail vom 29.09.2019 bedankten wir uns mich schriftlich für das Gespräch und bestätigten „nochmal“ unser Workshop Angebot und baten um zeitnahe Kommunikation des Termins mit Konzeption um den 20. November 2019

Es gab danach weder ein Konzept, noch eine Terminbestätigung oder sonstige Kommunikation!

27.09.2019 Termin mit der Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung

Wir vereinbarten zum 27.09.2019 einen Gesprächstermin in der Rotunde Bibliothek Bad Saarow mit der Fachstelle. Anwesend waren, die Vorsitzende der Akademie, Thomas Sörgel und ich sowie ein Pädagoge der Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung aus Potsdam. Es war ein sehr informatives Gespräch und dauerte ca. 2,5 Stunden. Wir schilderten ihm alle Vorgänge im Kurpark und der Rotunde und über die fehlende Kinder- und Jugendarbeit in Bad Saarow. Wir informierten den Mitarbeiter über das Gespräch im Amt Scharmützelsee und zum Schluss vereinbarten wir, dass unser Vorschlag 2 Workshops zustellen seitens der Fachstelle unterstützt wird! Es gab danach weder ein Konzept oder eine Terminbestätigung!

Pro aktiv: Es sind unsere Kinder!

Wir Eltern und Bürger sind nachweislich Pro aktiv auf alle Verantwortlichen zugegangen um den Stand der Kinder- und Jugendbeteiligung zu erfahren und zu unterstützen, haben unser Recht in der Einwohnerfragestunde wahrgenommen und wurden entgegen der politischen Versprechen von Bürgerbeteiligung vor den Wahlen, abgekanzelt, während unseren Fragen unterbrochen und als …. hingestellt! Unter https://engagementbb.de/2019/11/06/wohnen-leben-engagieren-in-bad-saarow/ habe ich dazu mal meine persönliche Sichtweise formuliert!

Herbstevent #SpraydieWandvoll

Wir haben uns aktiv am Herbstevent #SpraydieWandvoll beteiligt und die Kinder- und Jugendlichen aus Pieskow über die sozialen Medien informiert. Hintergrund der Veranstaltung ist der schlechte Zustand der Jugendarbeit in Bad Saarow, die vom Geschäftsführer der Kur GmbH auf der Gemeindevertretersitzung vom 9.9.2019 festgestellt wurde. Hier ein Auszug aus dem öffentlichen Protokoll:

>>>> „wäre es angenehm, die Gemeinde würde sich mit den Bad Saarower Jugendlichen beschäftigen. Gefühlt befindet sich derzeit der Jugendclub im Parkhaus der Bad Saarow Kur GmbH. Die Gemeindevertreter sind herzlich eingeladen, ihn dorthin zu begleiten.“ >>>>

Unter www.engagementbb.de finden sie alle Info, Bilder und Videos zum Event #SpraydieWandvoll

11.10.2019 Einwohnerantrag

Wir haben 792 unter 16 Jährige in der Gemeinde Bad Saarow und 1339 unter 16 im Amt Scharmützelsee. Dazu kommen noch die Jugendlichen über 16 – 18 Jahren! Der Anteil der Kinder- und Jugendlichen unter 18 in der Gemeinde Bad Saarow beträgt ca. 20%

Am 11.10.2019 haben wir uns entschlossen einen Einwohnerantrag zur Umsetzung der Kinder- und Jugendbeteiligung auf den Weg zu bringen. Der Grund für den Einwohnerantrag liegt auf der Hand! Weitere Ausführungen hierzu findet ihr auf der https://engagementbb.de

Natürlich haben wir uns im Zuge der Projektsteuerung zur Kinder- und Jugendbeteiligung mit führenden Verbänden und Initiativen kurzgeschlossen und aufgrund des jetzigen negativen Zustandes der Kinder- und Jugendarbeit in Bad Saarow entschieden, den Einwohnerantrag zum § 18a BbgKVerf als grundsätzlichen Beschluss und Umsetzung der Kommunalverfassung durch die Gemeindevertreter in den Satzungen der Gemeinde Bad Saarow zu verankern und die Art der Beteiligung festzulegen.

Wie schon oben erwähnt, gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen, die dem entsprechenden Zustand der Kinder- und Jugendarbeit in den Städten und Gemeinden geschuldet ist. Nicht nur für die Gemeinde Bad Saarow wäre die Amt Heidesee Lösung genau die richtige Vorgehensweise, da sie auf Grundlage der Entwicklung hin zu eine Kinder und Jugendbeteiligung in der Satzung verankert wurde!

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Satzungstext §18a BbgKVerf Heidesee http://heidesee-online.de

Kinder- und Jugendbeaufragter, Kinder- und Jugendbeteiligung

(1) Die Gemeindevertretung benennt auf Vorschlag des Hauptverwaltungsbeamten einen Einwohner der Gemeinde Heidesee auf längstens fünf Jahre zum ehrenamtlichen Kinder- und Jugendbeaufragten.

(2) Die Position des ehrenamtlichen Kinder- und Jugendbeauftragten ist in geeigneter Weise auszuschreiben und Jugendliche im Alter zwischen 18 und 27 Jahren zur Bewerbung besonders aufzufordern.

(3) Die Gemeinde sichert Kindern und Jugendlichen in allen sie berührenden Gemeindeangelegenheiten neben den in § X geregelten Formen der Einwohnerbeteiligung Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte:

1. Alle Kinder und Jugendliche, die Einwohner der Gemeinde oder Mitglieder gemeinnütziger Vereine mit Sitz in der Gemeinde sind, haben das Recht sich in allen der Gemeinde obliegenden Angelegenheiten mit ihren Meinungen, Vorschlägen. Fragen und Bedenken an die Gemeindevertretung und deren Ausschüsse sowie den Hauptverwaltungsbeamten zu wenden und entsprechende Antworten zu erhalten.

2. Vor dem Abschluss von Planungen, der Durchführung von Vorhaben und vor Beschlussfassungen der Gemeindevertretung, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, sollen diese in geeigneter Weise den davon betroffenen Kindern und Jugendlichen bekannt gemacht werden und es ist ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Bei Maßnahmen, die vorhandene öffentliche Einrichtungen, wie z. B. Schulen oder Kindertagesstätten betreffen, gilt dies für die diese Einrichtungen nutzenden Kinder und Jugendlichen. Soweit Vertretungen der diese Einrichtungen nutzenden Kinder und Jugendlichen (z. 3. Konferenzen der Schülerinnen und Schüler) vorhanden sind, kann die Einbeziehung über diese erfolgen.

3. Bei Bedarf kann und auf Anregung des Kinder- und Jugendbeauftragten der Gemeinde soll die Gemeindevertretung in wichtigen Gemeindeangelegenheiten, die die Interessen der Kinder und Jugendlichen berühren, eine Befragung von Kindern und Jugendlichen durchführen.

4. Daneben werden die Kinder und Jugendlichen in allen Angelegenheiten, Planungen und sonstigen Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, über den Kinder- und Jugendbeauftragten der Gemeinde mit Gelegenheit zur Mitwirkung beteiligt. Dafür ist ihm Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. bevor Maßnahmen getroffen und Beschlüsse gefasst werden, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren. Er hat das Recht, an den Sitzungen der Gemeindevertretung und ihrer Ausschüsse teilzunehmen, in denen Tagesordnungspunkte behandelt werden, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren und seine Auffassung zu diesen Angelegenheiten darzulegen sowie sich mit Vorschlägen an die Gemeindevertretung und die Ausschüsse zu wenden. Zu diesem Zweck erhält der Kinder- und Jugendbeauftragte alle Einladungen und Unterlagen der entsprechenden Sitzungen.

5. Bei der Durchführung von Planungen, Vorhaben und bei Beschlüssen der Gemeindevertretung und des Hauptausschusses: die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, wird in geeigneter Weise jeweils vermerkt. wie die Beteiligung durchgeführt worden ist.

6. Durch Beschluss der Gemeindevertretung können weitere Formen der nichtförmlichen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, wie Werkstattverfahren (Information, Diskussion, Ideensammlung) und Online Foren festgelegt werden.

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Für diese Satzungsänderung können wir aus Sicht der Kommunalverfassung, die Möglichkeit des Einwohnerantrages nicht einsetzen. Dafür bedarf es eines Antrages aus den Reihen der Gemeindevertreter.

Unser Einwohnerantrag zielt auf die sofortige Umsetzung ab und ist rechtlich begründet! Die Ausführung obliegt den Gemeindevertretern.

19.10.2019 Gemeindevertretersitzung Bad Saarow

Aus kommunalrechtlichen Gründen konnte der Einwohnerantrag am 19.10.2019 auf der Gemeindevertretersitzung nicht durch die Gemeindevertreter abgestimmt werde. Es gab aber im Sitzungsverlauf einen Eilantrag zum Text des Einwohnerantrages eines Gemeindevertreters.

Die Abstimmung des Eilantrag wurde vom Versammlungsleiter auf Nachfrage beim Amtsdirektor mit der Begründung, dass es nicht eilt abgelehnt.

16.12.2019 Gemeindevertretersitzung Bad Saarow

Damit steht der Einwohnerantrag #kijubbadsaarow am 16.12.2019 zur Abstimmung.

Wir informieren zeitnah die Gemeindevertreter über die Möglichkeit einen eigenen Satzungsänderungsantrag mit der oben beschriebenen Satzungsänderung hinsichtlich der positiven Entwicklung der Kinder- und Jugendbeteiligung in Bad Saarow einzubringen und zu beschließen.

Da am 19.10.2019 keine Eile bezüglich einer Abstimmung geboten war, der Einwohnerantrag aber eine klare Fristsetzung hat, haben sich die Gemeindevertreter unter Zugzwang gesetzt.

Hinweis zum Einwohnerantrag:

Unabhängig vom Alter kann jeder Einwohner Bad Saarows unterschreiben. Die Unterschrift zählt dann, wenn der Unterzeichner mindestens 16 Jahre alt ist; Stichtag ist der Zugang des Einwohnerantrags beim Amt Scharmützelsee.

Darauffolgend betrifft es nur die Satzung von Bad Saarow und daher schlagen wir vor, dass die Anderen im Verwaltungsbereich Scharmützelsee angebundenen Gemeinden unserem Vorschlag folgend die Kinder- und Jugendbeteiligung wie oben beschrieben in ihren Satzungen verankern und einheitlich auch in der Satzung des Amtes Scharmützelsee https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/3/2/6/5/7/amt_008.pdf. verankern.  

Der Kinder- und Jugendbeaufragte könnte dann für die Verwaltungsgemeinschaft Scharmützelsee, bei entsprechender berücksichtig von haushälterischen Kosten für die Kinder- und Jugendbeteiligung tätig werden. 

Abschließend:

Wir als Eltern, Bürger, Vereine und Institutionen am Scharmützelsee werden die Kinder- und Jugendbeteiligung im Sinne des Gesetzes § 18a BbgKVerf hin zu einem besseren Demokratieverständnisses, unterstützen, fördern und gemeinsam mit den gewählten Gemeindevertretern umsetzen!

Hierfür erarbeiten wir mit Fachkompetenten Stellen eine Präambel!

Die Vertrauenspersonen: Harry Hensler, Thomas Sörgel, Martin Ostermann und ca. 700 Unterschriften

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Wohnen, Leben, Engagieren in Bad Saarow

Wir, das sind meine Frau Susann und unsere drei Kinder, Halina, Liz-Susan und Jon, sind Ende April 2019 aus Berlin Moabit ins schöne Bad Saarow-Pieskow gezogen. Wir haben uns diesen Schritt sehr genau überlegt und uns für Bad Saarow entschieden, weil uns diese Gemeinde sympathisch und lebenswert erscheint.

Bis zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019 und zur Landtagswahl am 1. September 2019 orientierte ich mich zunächst am Parteiengefüge der Gemeinde und besuchte die Veranstaltungen aller Parteien und Verbände. Auf diesen Informationsveranstaltungen gefiel mir persönlich der Wille der Parteien, die Bürgerbeteiligung zu fördern und zu stärken, am besten. Vor allem die Förderung und Stärkung der Kinder- und Jugendbeteiligung in der kommenden Legislaturperiode sprach mich an. Spannend fand ich auch die Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters in Bad Saarow.

Warum wählen wir, wie wir wählten?

Als ehemaliger Berliner (nicht gebürtig) kennen ich Protestwahlen seit Jahrzehnten. Wer in sich hineinhört, findet genügend Erklärungen, warum Menschen aus Protest bestimmte Parteien, oder nicht, wählen.

Das Ergebnis der Landtagswahl am 1. September 2019 zeigte mir, dass die Parteien in Deutschland umdenken müssen, weil das bisherige System der repräsentativen Parteiendemokratie nicht mehr funktioniert. Ich war für die Forschungsgruppe Wahlen (ZDF) in Wendisch Rietz und erlebte persönlich, wie Menschen ihren Unmut und ihre Frustration an der Wahlurne zum Ausdruck brachten. Nicht nur in Brandenburg, Sachsen und Thüringen fanden Protestwahlen statt, denn die Politik, wie sie momentan in diesem Land stattfindet, hat keine Antworten auf die Herausforderungen, denen wir uns jetzt und in Zukunft stellen müssen. Die alten, über Jahrzehnte bewährten „Rezepte“ können diese Probleme nicht lösen, zumindest nicht allein. Ich könnte jetzt eine ganze Reihe von Themen ansprechen, aber mir geht es nicht um das große Ganze, denn das kann nur auf Bundes- oder sogar auf globaler Ebene gelöst werden. Mir geht es um die Politik und ihre Entwicklung auf kommunaler Ebene.

Bürgerdemokratie und Parteiendemokratie?

Warum wählen wir auf Gemeindeebene überhaupt Parteien?

Dem Nachahmen von Landes- und Bundespolitik auf der Ebene der Gemeinden ist vom Wähler eine klare Absage erteilt worden. Und genau hier setze ich an, denn die vor den Wahlen zugesicherten Beteiligungsformen sind in der Brandenburger Kommunalverfassung gesetzlich vorgeschrieben. Die Forderung nach mehr direktdemokratischer Beteiligung ist also kein Hirngespinst von Wenigen.

Ich bin ein politischer Mensch, der demokratischen Grundprinzipien aus voller Überzeugung vertritt. Die laut unserer Verfassung von Beteiligungsmöglichkeiten an politischen Prozessen muss umgesetzt werden. Dies schließt den nötigen Respekt in politischen Reden und Diskussionen natürlich ausdrücklich ein. 

Natürlich gibt es immer wieder Fragen zu Themen , die nicht auf Gemeinde- oder Verwaltungsebene beantwortet werden können, da die Zuständigkeit nicht auf kommunaler Ebene verortet ist, aber in einer Demokratie sollten Fragen und Anregungen der Bürger in der Einwohnerfragestunde grundsätzlich gehört und entsprechend, mündlich / schriftlich beantwortet werden. Denn nur durch die praktische Umsetzung der vor der Wahl zugesicherten Bürgerbeteiligung werden wir gemeinsam die zukünftigen Wahlen im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen, aber natürlich auch für uns erwachsene Bürger, demokratisch und verantwortungsvoll gestalten können.

Alle Teilnehmer der öffentlichen Gemeindevertretersitzung sollten mit dem gleichen Respekt behandelt werden. Denn Gemeindevertreter sind von den Bürgern gewählt worden und diesem Votum sowie der Verfassung, auch der kommunalen, verpflichtet!

Daher fordere ich Gemeindevertreter und Verwaltung auf, die in der Brandenburger Kommunalverfassung niedergeschriebenen Punkte zur Beteiligung umzusetzen und so zu gestalten, dass sich möglichst viele Bürger bzw. Kinder und Jugendliche angesprochen und zur Beteiligung eingeladen fühlen. Damit unsere Kommunalverfassung mehr ist als ein paar leere Worthülsen auf Papier.

Ich stehe grundsätzlich für offene, transparente Gespräche zur Verfügung und hoffe das meine Worte sie zum Nachdenken anregen!

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#KiJuBBadSaarow sammelt Unterschriften

Unter

Die Gründungsinitiative des Bürgervereins „Bad Saarow, das sind wir“ veranstaltet Unterschriftensammlungsspaziergänge gemeinsam mit Kinder- und Jugendlichen, ihren Eltern, Großeltern und den Familien, in Bad Saarow 😊 Hierzu werden wir über Facebook https://www.facebook.com/EngagementBB/ und öffentlichen Aushängen gemäß §17 informieren.  

Jeden Samstag, von 9. November 2019 bis zum 14. Dezember 2019, veranstalten wir, an wechselnden Treffpunkten einen Unterschriftensammelspaziergang zur Unterstützung des Einwohnerantrages zur Kinder- und Jugendbeteiligung in Bad Saarow

3. Unterschriftensammlungsspaziergang

Am Samstag, den 16.11.2019 von 15:00 Uhr – 16:00 Uhr sammeln wir gemeinsam, für den Einwohnerantrag zur Kinder- und Jugendbeteiligung in der Siedlung hinter dem Bahnhof in Bad Saarow Unterschriften. Treffen ist um 14:50 Uhr vor dem Bahnhof Bad Saarow . Wir freuen uns auf eure rege Beteiligung und hoffen das wir gutes Wetter haben.

2. Unterschriftensammlungsspaziergang

Am 9.11.2019 sind wir ab 10:00 bei der SG Scharmützelsee zum Grünkohle essen und ganztägig an der Bibliothek/Rotunde Bad Saarow Ulmenstraße 15, SaarowCentrum bei der Mauerfall Ausstellung

1. Unterschriftensammlungsspaziergang

Wir trafen uns an der Regattastraße und sammelten mit einer Gruppen unterschriften für den Einwohnerantrag zur Kinder- und Jugendbeteiligung in Bad Saarow. Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung der Menschen und für den Zuspruch 🙂

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