Beteiligung

  • Sag es mir – und ich werde es vergessen
  • Zeig es mir – und ich werde mich daran erinnern
  • Beteilige mich – und ich werde es verstehen

Vorwort: Der Aufbau und die Unterstützung der Bürgerbeteiligungsformen, der Vereine und sonstiger demokratischen Institutionen steht für uns an erster Stelle. Wir unterstützen mit

  • WordPress Blogseite für euer bürgerengagiertes Anliegen
  • Soziale Medien
  • Texterstellung
  • Fördermittel*

Fördermittel

Diese Frage stellen sich viele. Fördermittel sind Entgegenkommen, meistens finanzieller Art, seitens des Staates um so bestimmte Vorhaben oder Projekte zu stimulieren. Dabei stehen Projekte mit gesellschaftlichem Nutzen im Vordergrund, man denke an die Verringerung von CO2 Ausstoß, schonendem Ressourcen-Umgang oder dem Umweltschutz (Nachhaltigkeit), der Verstärkung bestimmter Industrien durch technische Innovation, der Digitalisierung oder soziale Projekte. Dies sind alles relevante Aspekte die in Frage kommen für Fördermittel, jedoch kommt es immer aber die Ausführung der jeweiligen Projekte an, sowie als auch der Projektphase. 
Informieren Sie sich immer! 
Denn so kann man bei allen Phasen das Fördermittel-Potential ausschöpfen, auch VOR der Gründung. 

Geschichte:

Nach der friedlichen Revolution Ende 1989 und mit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland am 03. Oktober 1990 fand auch in Brandenburg der demokratische Umgestaltungsprozess statt. Verfassungsrechtliche Grundlagen für die Landes- und Kommunalebenen wurden verabschiedet und entsprechende Verwaltungsstrukturen geschaffen. Den Gemeinden und Gemeindeverbänden sicherte die Verfassung des Landes Brandenburg das Recht auf Selbstverwaltung zu. Die Brandenburger Kommunalverfassung wurde 1993 durch den Landtag beschlossen und umfasst die Gemeindeordnung, die Landkreisordnung und die Amtsordnung.

Entstehung der Verfassung des Landes Brandenburg

Für die partizipatorische Zurückhaltung außerhalb von Parteien und Verbänden gibt es mindestens drei gute Gründe.

  • Erstens: Erwachsene Menschen müssen mehrere Rollen erfüllen. Sie sind gefordert als Ehepartner, als Eltern, als Nachbarn, als Vereinsmitglieder und als Arbeitnehmer. Diese Rollen absorbieren Kraft und Zeit, so dass politische Aktivitäten nur zurückhaltend praktiziert werden.
  • Zweitens: Wer sich trotzdem als Einzelner oder mit Freunden aktiv in die Politik einschalten möchte, muss sehr viel arbeiten. Politische Entscheidungsfragen sind in der Regel komplex. Also muss man sich um Informationen bemühen, diese intensiv studieren und daraus vernünftige Schlüsse ziehen. Schließlich muss man die Umsetzung seiner Ideen in Entscheidungen organisieren. Häufig muss man dabei Widerstände überwinden. Alles dies kostet Zeit und Nerven.
  • Drittens: Wer sich politisch engagiert, weiß nicht, ob er Erfolg haben wird. Der Ertrag seiner Anstrengung ist unsicher. Deshalb ist es eigentlich rationaler, politisch passiv zu bleiben.

Bürgerbeteiligung in kommunalen Zusammenhängen

Willkommen beim Thema Bürgerbeteiligung! Bürgerbeteiligung beginnt schon da, wo sich Bürgerinnen und Bürger an der politischen Willensbildung beteiligen:

Die Bürgerinnen und Bürger sind hier manchmal Kritisierende, oft aber auch Partner und Unterstützer für Verwaltung und Politik. Dazu müssen die Beteiligten zum richtigen Zeitpunkt miteinander reden, müssen ihre Rechte kennen, zum Interessenausgleich bereit sein und sich an demokratische Spielregeln halten.

Es gibt fünf Funktionen der Bürgerbeteiligung

  • Als erste Funktion erfüllt sie die Transmission bürgerschaftlicher Interessen in politische Entscheidungen. Besonders geeignet sind jene Beteiligungsinstrumente, welche zunächst isolierte Interessen der Bevölkerung zu eindeutigen Handlungsoptionen aggregieren und sie mit Nachdruck den lokalen Entscheidungsträgern näherbringen.
  • Eine zweite Funktion besteht in der Integrationsleistung. Die Anwendung partizipatorischer Instrumente kann bewirken, dass das Gemeindevolk einen Zusammenhalt entwickelt und ein enges Verhältnis zu seiner örtlichen Gemeinschaft gewinnt.
  • Drittens kann die Bürgerbeteiligung einen Beitrag zur politischen Sozialisation oder politischen Erziehung leisten. Es kann daher geschlussfolgert werden, dass dieser Effekt am größten bei denjenigen ist, die ein Bürgerbegehren initiieren, weil hier eine Einarbeitung in die kommunale Problemlage erforderlich ist. Aber auch das Engagement in Parteien, Verbänden und Vereinen wirkt sich auf das politische Verständnis aus.
  • Eine vierte Funktion besteht in der Selektion des zukünftigen politischen Personals. Das zunächst punktuelle Engagement für ein bestimmtes kommunalpolitisches Anliegen wirkt als Training für die eventuelle spätere Übernahme fester Verantwortungsrollen.
  • Fünftens trägt die Bürgerbeteiligung ganz allgemein zur Legitimation der Politik und der politischen Institution bei. Das heißt, wer sich politisch einmischt und von anderen dabei ernst genommen wird, wird die Ordnung, die dies ermöglicht, eher akzeptieren

Partizipation versteht sich also nicht von selbst. Sie bedarf auf jeden Fall einer sehr starken Motivation.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Vergnügen auf unserer Seite und eine schöne Zeit.

Besuchen Sie uns bald wieder!!