Jugendkoordination im ländlichen Raum

Als aktive Eltern- und Bürgerinitiative zur Umsetzung der Kinder- und Jugendbeteiligung in Bad Saarow / Scharmützelsee unterstützen, aber fordern wir auch eine zielorientierte Jugendarbeit!

Amtsjugendpflegerin, Amtsjugendsozialarbeiterin, Jugendarbeiterin auf dem Land, Koordinatorin für Kinder- und Jugendfreizeitarbeit, Eierlegendewollmilchsau, Mädchen-für-alles, Jugendkoordinatorin im ländlichen Raum…

…insbesondere Jugendliche im ländlichen Raum sind auf offene
Angebote in ihrem unmittelbaren Umfeld angewiesen.

…Eine Jugendkoordinatorin ist nicht für die Gemeinde tätig! Sie ist für die in der Gemeinde lebenden Jugendlichen tätig!

…die Jugendkoordinatorin ist als Ansprechpartnerin, Interessensvertreterin, Beraterin und Unterstützerin tätig

…die Jugendkoordinatorin ist als Ansprechpartnerin, Interessensvertreterin, Beraterin und Unterstützerin tätig.

Handlungsziele für die Tätigkeit einer Jugendkoordinatorin im ländlichen Raum sind:

  • Entwicklung sozialer Kompetenz
  • Vielfalt und Vernetzung
  • Sozialräumlichkeit
  • Prävention
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Partizipation
  • Gleichberechtigung
  • Integration
  • Entwicklung

… Jugendkoordinatorinnen können und sollen nicht alle Aufgaben der Jugendarbeit in den Gemeinden abdecken. Ihre Aufgabe ist es z.B. nicht:

  • die Verantwortung für die Jugendlichen den Erwachsenen und der Gemeindeverwaltung im Dorf abzunehmen,
  • eine Austragung von Konflikten zwischen den Jugendlichen und/oder den Erwachsenen zu übernehmen,
  • rein organisatorische Tätigkeiten auszuüben, die nicht pädagogisch legitimiert sind („Hausmeisterdienste“),
  • als Jugendclubleiterin tätig zu sein.

Organisation, Vernetzung, Koordination

  • Trägerberatungen (z.B. für Arbeitspläne und konzeptionelle Arbeit)
  • Anleitung Ehrenamtlicher und junger Menschen
  • Fortbildung und Praxisberatung
  • Vermittlung zu speziellen Angeboten der Jugendsozialarbeit / Hilfen zur Erziehung / Beratungsstellen
  • Steuerung von Aktivitäten
  • Gremienarbeit und Vernetzungsaufgaben
  • Planungsaufgaben
  • Teamsitzungen
  • Gespräche mit Bürgermeisterinnen und Gemeindevertreterinnen
  • Arbeit im Rahmen von konkreter Kooperation

Jugendfreizeitarbeit

…Wünsche und Bedürfnisse zu kennen heißt nicht zwangsläufig, sich für deren Erfüllung verantwortlich zu fühlen.

Es wird empfohlen, der Analyse der Ausgangssituation genügend Aufmerksamkeit zu schenken und nicht zu schnell davon auszugehen, dass alles bekannt ist. Es gilt zu prüfen, welche Angebote bereits existieren in der Jugendhilfe, in angrenzenden Bereichen (Verbände, Vereine, Schulen…) und im kommerziellen Bereich (Diskothek, Internetcafé, Sportstudio…).

  • Bestandsanalyse (als kontinuierlicher Prozess)
  • Wieviel und wo sind Jugendräume vorhanden?
  • Welches sind die Träger?
  • Wie sind Zustand, Ausstattung und Möglichkeiten der Nutzung?
  • Wo gibt es Spiel- und Freizeitflächen und wie werden sie genutzt?

Daneben gilt es zu fragen, welche demografischen Entwicklungen sich andeuten. Wo wachsen wie viele Jugendliche nach und wie wahrscheinlich ist es, dass sie in der Region bleiben?

Auch die Infrastruktur spielt eine Rolle.

  • Welche Möglichkeiten haben die Jugendlichen, auch ohne eigenes Fahrzeug mobil zu sein?
  • Wer arbeitet in der Region bereits im Bereich Jugendfreizeitarbeit und in welchen Betreuungsstrukturen geschieht dies?
  • Wie sind die materiellen und personellen Ressourcen?
  • Welches sind die lokalen/regionalen Besonderheiten?
  • Wie sind die sozialen Strukturen und wo liegen die Problemfelder?

…Wünsche und Bedürfnisse zu kennen heißt nicht zwangsläufig, sich für deren Erfüllung verantwortlich zu fühlen.

1. Bestandsanalyse (als kontinuierlicher Prozess)

  • Wieviel und wo sind Jugendräume vorhanden?
  • Welches sind die Träger?
  • Wie sind Zustand, Ausstattung und Möglichkeiten der Nutzung?
  • Wo gibt es Spiel- und Freizeitflächen und wie werden sie genutzt?
  • Daneben gilt es zu fragen, welche demografischen Entwicklungen sich andeuten. Wo wachsen wie viele Jugendliche nach und wie wahrscheinlich ist es, dass sie in der Region bleiben?
    • Auch die Infrastruktur spielt eine Rolle.
  • Welche Möglichkeiten haben die Jugendlichen, auch ohne eigenes Fahrzeug mobil zu sein?
  • Wer arbeitet in der Region bereits im Bereich Jugendfreizeitarbeit und in welchen Betreuungsstrukturen geschieht dies?
  • Wie sind die materiellen und personellen Ressourcen?
  • Welches sind die lokalen/regionalen Besonderheiten?
  • Wie sind die sozialen Strukturen und wo liegen die Problemfelder?

2. Bedarfsermittlung als kontinuierlicher Prozess

  • Welche Wünsche und Bedürfnisse haben die Kinder und Jugendlichen, Mädchen und Jungen, jungen Frauen und jungen Männer?
  • Welche Wünsche und Bedürfnisse hat die jeweilige Kommune?
  • Wo liegen die Wünsche und Erwartungen der freien Träger, der Verbände, Vereine und Schulen?
  • Welches sind die Wünsche und Erwartungen bezogen auf die Betreuung von Freizeiträumen, Freizeitflächen und mobilen Projekten?

3. Projektentwicklung/ Projektbetreuung/ Realisierungsprozess

…Die Möglichkeiten, Jugendfreizeitarbeit in die verschiedenen Arbeitsfelder der Jugendarbeit einzubetten, sind nahezu unerschöpflich. Hier eine Aufzählung der Bereiche, mit denen konkrete Erfahrungen vorliegen:

4. Arbeitsfelder

  • Internationale Jugendarbeit
  • Angebote in den Schulferien
  • Arbeit im Club
  • Mobile Jugendarbeit
  • Freizeitgestaltung
  • Freizeitsportangebote
  • Wochenendaktivitäten
  • Veranstaltungen, Feste, Konzerte initiieren und mitgestalten
  • außerschulische Bildungsarbeit Entwicklung von Zukunftsprojekten

Wir erarbeiten, gemeinsam mit Eltern, Erziehern, Pädagogen und Fachstellen, auf Grundlage des Handbuches, die Ziele und Leitlinien der Kinder- und Jugendarbeit und leiten hieraus Fragen an die Kommunen zum Entwicklungsstand ab.

Alle weiteren Infos, finden ihr hier! https://mbjs.brandenburg.de/media_fast/6288/handbuch_jugendkoordination_im_laendlichen_raum.pdf

Schreibe einen Kommentar